24-Stunden-Betreuung in Corona-Zeiten. Foto: Halfpoint / shutterstock.com

24-Stunden-Betreuung in Zeiten von Corona

In der aktuellen, durch COVID-19 verursachten, Ausnahmesituation zählt unser aller Sorgfalt. Die Deutsche Seniorenbetreuung ist darauf bedacht, die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Wir verfolgen die weltweiten Entwicklungen aufmerksam und stimmen sämtliche Abläufe auf die Vorgaben der Bundesregierung und des Robert Koch Instituts ab.

Die Deutsche Seniorenbetreuung als verantwortungsbewusster Partner in der COVID-19-Pandemie

Wir sind der Meinung, dass die Betreuung durch eine einzelne Betreuungskraft in der häuslichen Umgebung die sicherste Betreuungslösung für Ihre betreuungs- und  pflegebedürftigen Angehörigen ist. Durch diese Form der 24-Stunden-Betreuung können Kontakte reduziert und somit auch das Infektionsrisiko minimiert werden. 

Ist gewährleistet, dass die Betreuer/Innen nur mit einem negativen Coronatest anreisen?

Grundsätzlich wird durch die Deutsche Seniorenbetreuung sichergestellt, dass alle Betreuungskräfte vor der Abreise im Heimatland negativ auf das Coronavirus getestet werden. Die derzeitigen Einreisebestimmungen sehen vor, dass bei Einreisen aus einem Risikogebiet, einem Hochinzidenzgebiet, einem Virusvarianten-Gebiet oder bei Einreise per Flugzeug, ein negativer Coronatest vorliegen muss.

Folgende Voraussetzungen für das Vorliegen des Testergebnisses gelten in den einzelnen Fällen:

Risikogebiet spätestens 48 Stunden nach Einreise
Hochinzidenzgebiet nicht älter als 48 Stunden vor Einreise
Virusvarianten-Gebiet nicht älter als 48 Stunden vor Einreise
Einreise per Flugzeug nicht älter als 48 Stunden vor Einreise

Das Vorliegen des negativen Testergebnisses wird von der Deutschen Seniorenbetreuung in jedem Fall vor der Abreise der Betreuer/Innen im Heimatland geprüft. Die Deutsche Seniorenbetreuung fordert darüber hinaus auch von Betreuungskräften, die lediglich innerhalb Deutschlands reisen oder aus Nicht-Risikogebieten einreisen, einen negativen Coronatest.

Zusätzlich bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Mein-Pflegehilfsmittel.de kostenlose1 Pflegehilfsmittel wie FFP2 Masken, Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel etc. an. Mehr dazu finden Sie unter: Was ist während der Corona-Krise zu beachten?

Sind die Betreuungskräfte gegen das Coronavirus geimpft?

Die Impfpriorisierung in den Herkunftsländern der Betreuungskräfte variiert von Land zu Land. Im Moment kann dazu deshalb keine allgemeingültige Aussage getroffen werden. Die Impfpriorisierung in Deutschland sieht vor, dass bis zu zwei enge Kontaktpersonen einer pflegebedürftigen Person mit hoher Priorität geimpft werden können. Zu diesen zwei engen Kontaktpersonen können auch 24-Stunden-Betreuungskräfte zählen. Bei Bedarf können also bis zu zwei Betreuer/Innen in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft werden. Das genaue Vorgehen stimmen wir im Einzelfall gerne mit Ihnen ab.

Müssen die Betreuer/Innen nach ihrer Ankunft in Quarantäne?

Für Personen, die sich innerhalb der letzten 10 Tage in einem Risikogebiet oder einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, besteht gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer eine Pflicht zur Quarantäne. Bestimmte Personengruppen, darunter auch 24-Stunden Betreuer/Innen, sind üblicherweise von der Quarantänepflicht ausgenommen. Die Bundesländer legen Ausnahmen von der Quarantänepflicht individuell fest. Die Bestimmungen der einzelnen Bundesländer sind auf der Website der Bundesregierung zu finden.

Neben Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten existiert die Einstufung als Virusvarianten-Gebiet. Nach der Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet ist eine 14-Tägige Quarantäne unumgänglich. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Betreuung jedoch auch während der Quarantäne möglich.

Eine Übersicht über derzeit als Virusvarianten-Gebiet eingestufte Länder finden Sie beim Robert Koch-Institut, der zentralen Einrichtung für die öffentliche Gesundheitspflege der Bundesregierung: www.rki.de

Ist eine Betreuung während der Corona-Krise uneingeschränkt möglich?

Obwohl viele Reisemöglichkeiten wegfallen und derzeit weniger Betreuungskräfte auf dem Gesamtmarkt zur Verfügung stehen, ist 24-Stunden Betreuung weiterhin möglich. Selbst im Fall von Einreisestopps gelten für 24-Stunden-Betreuungskräfte erfahrungsgemäß Ausnahmeregelungen, sodass eine Betreuung weiterhin gewährleistet werden kann. Wie gewohnt tun wir auch in dieser schweren Zeit alles dafür, die bestmögliche Lösung für Sie zu finden.

Was ist während der Corona-Krise zu beachten?

Neben den üblichen Hygieneregeln empfiehlt es sich, die Kontaktfrequenz zu Haushalten mit betreuungs- und pflegebedürftigen Senioren so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund ist die 1 zu 1 Betreuung durch vorübergehend im Haushalt lebende Betreuungskräfte nach unserer Ansicht die sicherste Betreuungslösung. In diesem Modell wird die Wechselhäufigkeit des Betreuungs- und Pflegepersonals auf ein Minimum reduziert.

Um darüber hinaus für bestmögliche hygienische Bedingungen, zum Beispiel während Besuchen, zu sorgen, bieten sich kostenlose
1 Pflegehilfsmittel zum Verbrauch für die hygienische Versorgung an. Die Pflegekasse stellt Ihnen hierfür ein monatliches Budget von derzeit 60 EUR zur Verfügung. Pflegehilfsmittel sind Verbrauchsmaterial für die Pflege, wie zum Beispiel FFP2 Masken, Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel, Mundschutz, Schutzbekleidung oder Bettschutzeinlagen.

Personen mit Pflegegrad können monatlich nach Antragstellung 60 EUR für Pflegehilfsmittel geltend machen und diese zur Pflege in der häuslichen Umgebung zur Verfügung stellen. Gerne übernehmen wir die Antragsabwicklung über unseren Kooperationspartner „Mein-Pflegehilfsmittel“ für Sie. Dazu gehört ebenfalls die gesamte Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse, sodass Sie lediglich Ihre kostenlose Lieferung in Empfang nehmen. Privatversicherte und Beihilfeberechtigte erhalten eine Rechnung zur Einreichung bei ihrer Versicherung, Pflegekasse und/oder Beihilfestelle, welche die monatliche Pflegehilfsmittelpauschale zurückerstattet. Sie können die kostenlose Bestellung bequem auf Mein-Pflegehilfsmittel.de abschließen.

Kostenlose Pflegehilfsmittel (Beispiel)

Welche Maßnahme sind zu ergreifen, wenn sich Ihre Betreuungskraft mit Corona infiziert hat?

  1. Isolieren Sie die Betreuungskraft und schaffen Sie eine bestmögliche räumliche Trennung.
  2. Informieren Sie anschließend das zuständige Gesundheitsamt, falls dieses nicht bereits auf Sie zugekommen ist.
  3. Im nächsten Schritt informieren Sie die Deutsche Seniorenbetreuung. Wir klären alle organisatorischen Fragen mit der Agentur der Betreuungskraft.
  4. Befolgen Sie die Anweisungen des Gesundheitsamtes und beachten Sie die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.
  5. Falls notwendig, kann eine ärztliche Behandlung telefonisch über den Patientenservice 116117 in die Wege geleitet werden. Eine Behandlung durch den Hausarzt ist nach vorheriger telefonischer Besprechung ebenfalls möglich.

 

Fazit

Grundsätzlich spricht während der Corona-Krise nichts gegen eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause. Im Gegenteil: Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um die sicherste Betreuungslösung handelt.
Die durch die Deutsche Seniorenbetreuung vermittelten Betreuungskräfte sind in jedem Fall vor ihrer Anreise negativ auf das Coronavirus getestet. Das Vorliegen eines negativen Tests wird von der Deutschen Seniorenbetreuung streng geprüft.
In Ausnahmefällen kann eine Quarantäne der Betreuer/Innen erforderlich sein. Eine Betreuung ist unter gewissen Umständen auch dann möglich. Wir beraten Sie hinsichtlich dieser und anderer Fragen gerne tagesaktuell.

1. Sofern die Voraussetzungen für den Erhalt kostenloser Pflegehilfsmittel erfüllt sind.

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